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Staatsanwalt: Ermittlungen gegen frühere KZ-Wächter ++ Heirat: Standesbeamte fordern neues EU-Namensrecht

Ermittlungen gegen frühere KZ-Wächter

Gegen drei mutmaßliche frühere Wächter des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Die Staatsanwaltschaft in Hannover habe ein Ermittlungsverfahren gegen die drei Männer eingeleitet, sagte ein Sprecher des Justizministeriums. Die Männer sollen laut Zeitung um die 90 Jahre alt sein und im Raum Hannover, Harz und Heide leben.

Standesbeamte fordern neues EU-Namensrecht

Standesbeamte aus Deutschland machen sich für ein vereinfachtes europäisches Namensrecht stark. Ein Name soll für ganz Europa gelten. Bisher gilt bei einer Eheschließung das Heimatrecht der Partner: Eine Italienerin beispielsweise kann zwar in Deutschland den Namen ihres deutschen Mannes annehmen, in Italien aber bleibt sie weiter mit ihrem Mädchennamen registriert. Das führt zu unterschiedlichen Namen auf offiziellen Dokumenten.