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Hartz IV: Empfänger werden im Internet überwacht ++ Statistik: Kleinkinder im Osten häufiger in Kitas betreut

Empfänger werden im Internet überwacht

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will Aktivitäten von Hartz-IV-Empfängern im Internet überwachen, um deren Nebeneinkünfte (etwa als Ebay-Händler) aufdecken zu können. Die BA habe die „Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Erhebung von Daten im Internet“ vorgeschlagen, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf einen Bericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Rechtsvereinfachung beim Arbeitslosengeld II. Ziel sei die „Aufdeckung von Einkünften aus E-Commerce“. Demnach strebt die BA auch eine Ausweitung des Datenabgleichs mit anderen Behörden an.

Kleinkinder im Osten häufiger in Kitas betreut

In Ostdeutschland werden wesentlich mehr Kinder unter drei Jahren in einer Kita oder in Tagespflege betreut als im Westen. In fast drei Vierteln der Landkreise und kreisfreien Städte im Osten lag die Betreuungsquote am 1. März 2013 bei über 50 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Dagegen wurde die 50-Prozent-Marke in keinem westdeutschen Kreis erreicht. Die bundesweit höchsten Betreuungsquoten für unter Dreijährige gab es den Angaben zufolge in Sachsen-Anhalt. An der Spitze lag der Landkreis Jerichower Land mit 63,2 Prozent, gefolgt vom Salzlandkreis mit 61,5 Prozent. Die wenigsten unter Dreijährigen bundesweit wurden im Berchtesgadener Land in Bayern betreut, nämlich 11,3 Prozent.