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Justiz: Ermittlungen gegen Drohbrief-Autor eingestellt ++ Fall Jalloh: Neues Brandgutachten stützt Mordthese ++ Internet: BKA-Chef warnt vor Cyberkriminalität

Ermittlungen gegen Drohbrief-Autor eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Ermittlungen gegen den Verfasser des Drohbriefs an die Frau von Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück eingestellt. Es habe keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten gegeben, sagte ein Behördensprecher. In dem anonymen Brief war dem Ehepaar Steinbrück vorgeworfen worden, vor 14 Jahren eine Putzfrau illegal beschäftigt zu haben.

Neues Brandgutachten stützt Mordthese

Ein neues Gutachten zum Fall des Asylbewerbers Oury Jalloh verweist auf die Beteiligung Unbekannter. Eine Nachstellung der Ereignisse zeige, dass Jalloh das Feuer in der Zelle in Dessau nicht selber gelegt habe, sondern mit Benzin übergossen und angezündet wurde, sagten Vertreter der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“. Die Staatsanwaltschaft kündigte Untersuchungen an.

BKA-Chef warnt vor Cyberkriminalität

Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, hat vor wachsender Cyberkriminalität gewarnt. „Das Internet entgrenzt Kriminalität“, sagte Ziercke am Dienstag. Internetkriminelle richteten höheren finanziellen Schaden an als Verkäufer von Kokain, Heroin und Marihuana, sagte Ziercke. Polizeiarbeit und Rechtssystem müssten angepasst werden, um mit der rasanten technischen Entwicklung Schritt zu halten.