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Erdölmacht: John Kerry zu Gesprächen in Saudi-Arabien ++ Pakistan: Musharraf kann auf baldige Freilassung hoffen ++ Iran: Tausende demonstrieren in Teheran gegen die USA

John Kerry zu Gesprächen in Saudi-Arabien

US-Außenminister John Kerry hat in Riad Gespräche mit saudischen Regierungsmitarbeitern begonnen. Der US-Chefdiplomat wollte dabei jüngste Unstimmigkeiten zwischen Washington und dessen wichtigstem Verbündeten in der arabischen Welt aus dem Weg räumen. Riad zeigte sich zuletzt verärgert darüber, dass die USA vor einem militärischen Eingreifen im syrischen Bürgerkrieg zurückgewichen sind und die Militärhilfe für die Führung in Ägypten eingestellt haben. Die Erdölmacht Saudi-Arabien unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die sunnitischen Aufständischen gegen Baschar al-Assad.

Musharraf kann auf baldige Freilassung hoffen

Nach mehr als einem halben Jahr unter Hausarrest kann der frühere pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf auf baldige Freilassung auf Kaution hoffen. Ein Gericht in Islamabad habe Musharrafs Antrag angenommen, sagte sein Anwalt. Er rechne damit, dass Musharraf in den kommenden Tagen auf freien Fuß gesetzt werde. Der Ex-Armeechef regierte Pakistan zwischen 1999 und 2008. Nach seiner Rückkehr aus dem selbst erwählten Exil wurde er im April wegen mehrerer Verfahren in seiner Villa unter Hausarrest gestellt.

Tausende demonstrieren in Teheran gegen die USA

Zum 34. Jahrestag der Stürmung der US-Botschaft in Teheran haben mehrere Tausend Iraner gegen die USA demonstriert. Trotz des jüngst eingeleiteten Annäherungsprozesses zwischen den beiden Ländern kamen mehr Teilnehmer als in den Vorjahren zu der Kundgebung am Gebäude der früheren US-Botschaft. Der Protest, zu dem konservative Gruppierungen aufgerufen hatten, richtete sich auch gegen Israel, den Erzfeind des Iran. Die Demonstranten riefen „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“, einige Teilnehmer zündeten die US-Flagge an. Auch in anderen Städten des Landes gab es Protestaktionen.