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Zalando: Minister fordert Betriebsrat bei Online-Modehändler ++ Russland: Kein Kontakt zu inhaftiertem Pussy-Riot-Mitglied ++ Rente: Minijobber sollen generell Beiträge abführen

Minister fordert Betriebsrat bei Online-Modehändler

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat die Arbeitsbedingungen im Erfurter Logistikzentrum des Online-Modehändlers Zalando kritisiert. Der Minister forderte im „Spiegel“ mehr Mitbestimmung für die Mitarbeiter, etwa durch die Wahl eines Betriebsrates. Ein Sprecher des Berliner Unternehmens sagte: „Ein Betriebsrat wird von der Belegschaft gewählt und nicht von der Geschäftsleitung.“ Es gebe zudem Formen der Mitbestimmung.

Kein Kontakt zu inhaftiertem Pussy-Riot-Mitglied

Von der inhaftierten Pussy-Riot-Musikerin Nadeschda Tolokonnikowa gibt es seit rund zwei Wochen kein Lebenszeichen mehr. Seit dem 22. Oktober habe er nichts mehr von seiner Frau gehört, berichtete ihr Ehemann Pjotr Wersilow. Die Gefängnisleitung wolle Tolokonnikowa durch das Kontaktverbot offenbar bestrafen. Die Gefangene ist seit September aus Protest gegen die Haftbedingungen im Hungerstreik.

Minijobber sollen generell Beiträge abführen

Minijobber sollen generell Beiträge in die Rentenversicherung zahlen. Dies streben Union und SPD in ihren Koalitionsgesprächen an, bestätigten Verhandlungskreise einen Bericht des Magazins „Focus“. Wie bisher könnten die Arbeitgeber dann 15 Prozent Pauschalbetrag an die Rentenversicherung zahlen. Die Minijobber selbst übernehmen die Differenz zum normalen Rentenbeitrag – aktuell also 3,9 Prozent.