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Urteil: Fahren mit 17: Nur ein Elternteil muss zustimmen ++ Bahnverspätung: Fahrgäste bekommen auch bei Sturm Geld zurück ++ Parteien: SPD verzeichnet vor Mitgliedervotum Eintritte

Fahren mit 17: Nur ein Elternteil muss zustimmen

Jugendliche benötigen die Zustimmung ihrer Eltern, um mit 17 Jahren den Führerschein im Rahmen des begleiteten Fahrens machen zu dürfen. Sind getrennt lebende Eltern hierbei unterschiedlicher Meinung und haben ein gemeinsames Sorgerecht, genügt auch die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. So hat das Amtsgericht Hannover entschieden (Az. 609 F 2941/13).

Fahrgäste bekommen auch bei Sturm Geld zurück

An einem Unwetter haben Bahnunternehmen keine Schuld. Verspätet sich aber ein Zug deswegen erheblich, müssen sie den Fahrgästen einen Teil des Ticketpreises erstatten. Wie viel Geld die Kunden zurückbekommen, hängt vom Umfang der Verspätung ab. Das sagt der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover. Das Argument, dass ein Unwetter höhere Gewalt ist und Bahn und Co. daher nicht zahlen müssen, gilt nicht.

SPD verzeichnet vor Mitgliedervotum Eintritte

In mehreren Landesverbänden verzeichnet die SPD vor dem Mitgliedervotum über eine große Koalition eine erhöhte Anzahl an Parteieintritten. In Potsdam ist die 91-jährige Ruth Hering Neu-Sozialdemokratin geworden. Insgesamt hat die SPD derzeit rund 470.000 Mitglieder. Generalsekretärin Andrea Nahles sagte, ihr läge noch kein Gesamtbild zur Anzahl der Eintritte seit der Wahl vor.