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Wowereit-Nachfolge: SPD-Vorstand nominiert Schäfer-Gümbel als Vize ++ Urteil: El-Masri in Kempten freigesprochen

SPD-Vorstand nominiert Schäfer-Gümbel als Vize

Der SPD-Bundesvorstand hat Hessens Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel als Nachfolger von Klaus Wowereit für den Posten des stellvertretenden Parteivorsitzenden nominiert. Das teilte Generalsekretärin Andrea Nahles mit. Wie berichtet, bemüht sich Berlins Regierender Bürgermeister nach vier Jahren nicht noch einmal um das Amt. Für Matthias Platzeck soll in dem 35-köpfigen Gremium der neue Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke, nachrücken. Zudem kandidieren laut Nahles Julian Nida-Rümelin, Zülfiye Kaykin und Nadja Lüders nicht mehr. Auf dem Bundesparteitag vom 14. bis 16. November in Leipzig soll auch über die Wiedereinführung des Präsidiums entschieden werden.

El-Masri in Kempten freigesprochen

Der Deutsch-Libanese Khaled el-Masri ist vom Vorwurf der Körperverletzung an einem Vollzugsbeamten freigesprochen worden. „Die Körperverletzung war keine Körperverletzung, sondern eine Berührung mit zwei Fingern“, sagte der Richter am Amtsgericht in Kempten. El-Masri ist damit nun ein freier Mann. Wegen Beleidigung und Bedrohung muss der 50-Jährige allerdings 1500 Euro Geldstrafe bezahlen. Er hatte Ende Juli im Gefängnis in Kempten einen Vollzugsbeamten beleidigt und mit dem Tod bedroht. El-Masri saß bis vor Kurzem eine Haftstrafe wegen Körperverletzung ab und wurde danach bis zum Prozess in Untersuchungshaft genommen.