Demonstration

Straßenschlacht in Athen

Molotowcocktails flogen, ein Polizist musste fliehen. Tränengas wurde gegen Demonstranten eingesetzt.

Was friedlich begann, endete in einer Straßenschlacht. Mehrere Tausend Menschen gingen in Athen am Donnerstag, eine Woche nach dem Mord an dem Rapper Pavlos Fyssas, gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Auch die mitregierende Pasok-Partei hatte „alle sozialen Gruppen“ zur Teilnahme aufgefordert. Am Ende des Marsches, an dem sich rund 10.000 Personen beteiligten, kam es in der Nähe der Zentrale der Neonazi-Partei Goldene Morgenröte zu Ausschreitungen. Ein mutmaßliches Mitglied der rechten Partei hatte sich zu dem Mord an dem Musiker bekannt, sich dabei aber auf Notwehr berufen.