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Dementi: Wulff: Habe keine Rede von Groenewold gehalten ++ Grüne: NPD schickt Politikern fremdenfeindliche Briefe ++ Frauenförderung: Schröder: „Flexi-Quote ist kein Flop“

Wulff: Habe keine Rede von Groenewold gehalten

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach er als Ministerpräsident eine vom Filmunternehmer David Groenewold entworfene Rede gehalten haben soll. „Herr Bundespräsident a.D. Wulff hat eine von Herrn Groenewold entworfene Rede nie gehalten. Die gegenteilige Darstellung ist falsch“, sagte Wulff-Anwalt Gernot Lehr. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtete unter Hinweis auf die Staatsanwaltschaft, Wulff habe 2005 den Entwurf Groenewolds übernommen.

NPD schickt Politikern fremdenfeindliche Briefe

Wenige Tage vor der Bundestagswahl macht die NPD mit einer fremdenfeindlichen Aktion gegen Politiker auf sich aufmerksam: Berliner Bundestagskandidaten der Grünen mit Migrationshintergrund erhielten nach eigenen Angaben Briefe, in denen sie zur Ausreise aufgefordert wurden. Bereits in der Vergangenheit war die NPD mit derartigen Ausreiseaufforderungen aufgefallen. Im Internet ist die NPD immer stärker aktiv: Ihre Facebook-Seite hat nach einem Bericht des „Focus“ mehr „Freunde“ als die Seite der FDP.

Schröder: „Flexi-Quote ist kein Flop“

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat einen Magazinbericht zurückweisen lassen, wonach die von ihr geplante Flexi-Quote für mehr Frauen in Managerpositionen ein Flop sei. Die Behauptung sei falsch und entbehre jeder Sachkenntnis, erklärte ein Sprecher von Schröder am Sonntag. Der „Spiegel“ berichtet, am „Frauen-Karriere-Index“ des Ministeriums hätten sich bislang lediglich 32 von über drei Millionen Unternehmen beteiligt. Dies gehe aus einer Antwort von Schröders Parlamentarischem Staatssekretär auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsabgeordneten Caren Marks hervor.