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Ägypten: Tote und Verletzte bei Islamisten-Protesten ++ Balkan: Nach Kriegen immer noch 12.000 Personen vermisst ++ Kenia: Polizeichef erhält Paket mit Menschenkopf ++ USA: Bericht: DNA-Tests haben Bin Ladens Tod bestätigt ++ Kalter Krieg: Das „rote Telefon“ wird 50 Jahre alt

Tote und Verletzte bei Islamisten-Protesten

Tausende Ägypter haben trotz eines Großaufgebots der Sicherheitskräfte am Freitag in zahlreichen Städten die Wiedereinsetzung des vom Militär gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi gefordert. Das Gesundheitsministerium teilte mit, bei mehreren Zwischenfällen seien drei Menschen getötet und 36verletzt worden. Im Vergleich zu der Welle der Gewalt vor wenigen Wochen schienen sich die Ausschreitungen aber in Grenzen zu halten.

Nach Kriegen immer noch 12.000 Personen vermisst

Nach den Bürgerkriegen beim Zerfall Jugoslawiens (1991–1999) werden heute immer noch rund 12.000 Personen vermisst. Das berichtete der serbische Vermisstenverband unter Berufung auf internationale humanitäre Organisationen. Im Kosovo teilte die EU-Rechtsstaatsmission mit, dort fehle von 1726 Menschen jede Spur. Bei der Auseinandersetzung der einzelnen Völker waren allein in Bosnien-Herzegowina mehr als 100.000 identifizierte Tote zu beklagen.

Polizeichef erhält Paket mit Menschenkopf

Kenias Polizeichef Johnston Kavuludi ist ein Paket mit einem abtrennten Menschenkopf und zwei Händen zugestellt worden. Der Karton sei vor dem Polizeihauptquartier in der Hauptstadt Nairobi entdeckt worden, berichtete die Zeitung „The Standard“. Auf einem beigelegten Zettel sei zu lesen gewesen: „Kavuludi, Du bist als Nächster dran.“ Zudem sei ein kopfloser Leichnam in Nairobis Stadtteil Ruai gefunden worden. Ob der Kopf zu dem Körper gehört, muss noch untersucht werden.

Bericht: DNA-Tests haben Bin Ladens Tod bestätigt

Geheimdokumenten zufolge belegen DNA-Analysen zweifelsfrei den Tod von Osama Bin Laden. Ein US-Militärlabor in Afghanistan habe dazu kurz nach dem Einsatz einer US-Sondereinheit in Pakistan im Mai 2011 die DNA des Leichnams mit anderem Material abgeglichen und ein „eindeutiges Ergebnis“ erhalten, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf Dokumente des Geheimdienstes NSA .

Das „rote Telefon“ wird 50 Jahre alt

Wenn es ganz ernst werden sollte, können US-Präsident Barack Obama und Kreml-Chef Wladimir Putin zum „roten Telefon“ greifen. Vor genau 50 Jahren, am 30. August 1963, ging der „heiße Draht“ in Dienst. Eingerichtet wurde die Direktverbindung mit dem Namen „Direct Communications Link DCL“ von US-Präsident John F. Kennedy und Kreml-Chef Nikita Chruschtschow nach der Kuba-Krise eingerichtet.