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In Kürze I

Erziehung: Alleinerziehende Mütter arbeiten häufig Vollzeit ++ Großprojekt: Stuttgarter sehen S21 wieder kritischer ++ Beleidigung: Sinti gehen gegen NPD-Plakat vor ++ Klagerecht: Tierschützer fordern mehr juristische Spielräume

Alleinerziehende Mütter arbeiten häufig Vollzeit

Alleinerziehende Mütter arbeiten häufiger in Vollzeit als Mütter in Paarfamilien. Im vergangenen Jahr lag der Anteil alleinerziehender Mütter in Vollzeit bei 45 Prozent, der von Müttern in Paarfamilien bei 30 Prozent, erklärte die Bundesregierung auf Anfrage der Linke-Fraktion im Bundestag. Danach arbeiten vor allem Alleinerziehende mit Kindern zwischen 15 und 17 Jahren Vollzeit – das sind 81 Prozent.

Stuttgarter sehen S21 wieder kritischer

Die Ablehnung der Stuttgarter gegen das Bahnprojekt S21 wächst wieder. In Bürgerumfrage der Stadt erreicht das Projekt nur noch eine Zustimmung von 46 von 100 Punkten. Das sei der zweitniedrigste Wert seit Beginn der Erhebung 1995, sagte Martin Schairer (CDU), Bürgermeister und Leiter des Statistischen Amts, am Donnerstag bei der Vorstellung der Ergebnisse der Umfrage.

Sinti gehen gegen NPD-Plakat vor

Der Dachverband Sinti Allianz Deutschland will mit einer Strafanzeige gegen ein Wahlplakat der NPD vorgehen. Das Plakat, das Sinti und Roma verunglimpft, sei unter anderem in Berlin, Hamburg und in Sachsen aufgehängt worden, teilte die Sinti Allianz am Donnerstag mit. Geprüft werden müssten die Straftatbestände Volksverhetzung, Verleumdung und Beleidigung.

Tierschützer fordern mehr juristische Spielräume

Der Deutsche Tierschutzbund fordert mehr juristische Spielräume. Nötig sei ein „Verbandsklagerecht für den seriösen Tierschutz“. Die Verbandsklage ermöglicht in bestimmten Gebieten die Möglichkeit, Klage zu erheben, auch wenn der Klagende selbst nicht in eigenen Rechten verletzt wird. So können Umweltschutzverbände gegen Projekte vorgehen, die in die Umwelt eingreifen.