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Bundestagswahl: Döring kritisiert Merkel wegen Koalitionsaussage ++ Bundeswehr: 474 „ungewollte Schussabgaben“ seit 2008

Döring kritisiert Merkel wegen Koalitionsaussage

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit ihren Aussagen zur Möglichkeit einer großen Koalition Unmut in der FDP provoziert. Wenn es bei der Bundestagswahl für Schwarz-Gelb nicht reiche, habe SPD-Chef Sigmar Gabriel alle Trümpfe in der Hand, sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring der „Bild am Sonntag“. Das müsse die Kanzlerin bedenken. „Wer die Fortsetzung von Schwarz-Gelb will, muss FDP wählen“, sagte Döring. „Gabriel kann den Preis für eine große Koalition hochtreiben, denn er hat immer auch die Option Rot-Rot-Grün. Und das ist die erste Wahl der SPD“, fügte er hinzu.

474 „ungewollte Schussabgaben“ seit 2008

Die Zahl sogenannter ungewollter Schussabgaben bei der Bundeswehr hat sich seit 2008 fast verdoppelt und bei den Auslandseinsätzen sogar verdreifacht–von 19 (2008) auf 61 im Vorjahr. Insgesamt lösten sich von 2008 bis 2013 unbeabsichtigt 474 Schüsse aus Bundeswehrwaffen. Dies geht, so schreibt der „Focus“, aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor. Das Ministerium schreibe zwar auf seiner Internetseite von einem „gleichbleibenden Niveau“, vergleiche aber nur die Zahlen von 2011 bis 2013. Die Ursachen würden überprüft, mangelnde Ausbildung sei aber auszuschließen, heißt es.