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In Kürze I

Renteneinstieg: Anteil der Arbeitnehmer über 60 Jahre steigt ++ Umfrage: Gesundheit: Bürger befürchten Billig-Medizin ++ Bundestagswahl: Steinbrück verringert Rückstand auf Merkel

Anteil der Arbeitnehmer über 60 Jahre steigt

Erstmals seit vier Jahrzehnten gibt es unter den 60- bis 65-Jährigen in Deutschland wieder mehr Erwerbstätige als Rentner. Im vergangenen Jahr arbeiteten 42 Prozent der Menschen dieser Altersgruppe, 40 Prozent erhielten eine Pension oder Rente. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden erklärte dies mit veränderten Rahmenbedingungen: „Anreize zur Frühverrentung wurden stark reduziert, sodass Erwerbstätige heute länger im Beruf bleiben als früher“, sagte BiB-Experte Harun Sulak. Die restlichen 18 Prozent arbeiten nicht, haben aber auch keinen Anspruch auf eine Pension oder Rente.

Gesundheit: Bürger befürchten Billig-Medizin

Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland glauben, dass Politikern vor allem die Kosten und weniger die Qualität im Gesundheitswesen wichtig sind. 71 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage halten eine möglichst billige Gesundheitsversorgung für das Hauptanliegen der Politik, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Hälfte der Befragten (51 Prozent) befürchtet der Umfrage zufolge, dass sich die Gesundheitsversorgung in den kommenden Jahren verschlechtern wird.

Steinbrück verringert Rückstand auf Merkel

Knapp sechs Wochen vor der Bundestagswahl hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seinen Rückstand auf Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) etwas verringern können. Im „Stern“-RTL-Wahltrend verbesserte sich Steinbrück um zwei Punkte auf 23 Prozent, Merkel verlor drei Punkte auf 54 Prozent. In der Sonntagsfrage blieb die CDU/CSU unverändert bei 40 Prozent, die SPD ebenfalls unverändert bei 23 Prozent. Die Grünen verloren einen Punkt auf 13 Prozent, während die Linke um einen Punkt auf acht Prozent zulegte. Die FDP verharrte bei fünf Prozent.