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Angriff: Hiroshima und Nagasaki

Erste Atombombe Die USA warfen am 6. und am 9. August 1945 jeweils eine Atombombe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, um den Eroberungskrieg des japanischen Kaiserreichs zu stoppen. Es war der erste und bislang einzige Einsatz von Atomwaffen in einem Krieg. Die Entscheidung für die Abwürfe traf US-Präsident Harry S. Truman, der im Amt auf den kurz zuvor gestorbenen Franklin D. Roosevelt folgte.

Mehr als hunderttausend Tote Insgesamt wurden etwa 92.000 Menschen sofort getötet. Im Kern der Explosion verdampften den Opfern buchstäblich die obersten Schichten der Haut, ehe sie von der Druckwelle fortgerissen wurden. Weitere 130.000 starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs – durch tödliche Strahlendosen oder kontaminiertes Wasser. Zahlreiche weitere Menschen erlagen den Folgeschäden in den Jahren danach.