In Kürze

In Kürze I

Wahlkampf: AfD klagt über massive Behinderung ++ Umfrage: Nur 17 Prozent halten Euro-Krise für überwunden ++ Verkehr: Stoiber rechnet fest mit Einführung der Pkw-Maut

AfD klagt über massive Behinderung

Die Euro-kritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) beklagt massive Behinderungen im Wahlkampf. Im gesamten Bundesgebiet würden immer wieder Wahlplakate zerstört, es komme zu Übergriffen auf Wahlkampfhelfer, teilte die Partei mit. In Göttingen seien Helfer tätlich angegriffen worden, 60 Polizisten hätten einen Wahlkampfstand der AfD schützen müssen. Andere Zwischenfälle wurden demnach aus Lübeck und Lüneburg, Gießen und Nürnberg gemeldet. In Berlin sei ein mit AfD-Plakaten beladener Lastwagen mit Steinen beworfen worden.

Nur 17 Prozent halten Euro-Krise für überwunden

Nur 17 Prozent der Deutschen glauben laut einer Umfrage, dass das Schlimmste in der Euro-Krise schon vorbei ist. Jeder zweite Bundesbürger befürchte Auswirkungen auf den Wohlstand, viele hätten Angst vor Altersarmut durch die Niedrigzinspolitik, geht aus einer Umfrage der Universität Hohenheim und der ING-DiBa AG hervor. Laut Umfrage meinen 91 Prozent der Befragten, dass sie die Euro-Krise noch lange beschäftigen wird.

Stoiber rechnet fest mit Einführung der Pkw-Maut

In den Streit über die Einführung einer Pkw-Maut mischt sich nun auch Bayerns früherer Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) ein. „Die Maut wird kommen“, sagte Stoiber der Berliner Morgenpost. Damit stellte sich Stoiber hinter CSU-Chef Horst Seehofer. Dieser hatte angekündigt, er werde nach der Bundestagswahl keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, „in dem die Einführung der Pkw-Maut für ausländische Autofahrer nicht drinsteht“.