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In Kürze II

Wahl: US-Generalstabschef für zweite Amtszeit bestätigt ++ Syrien: Massenerschießung durch Rebellen in Syrien ++ Nachfolge: US-Senat bestätigt neue UN-Botschafterin ++ Brasilien: Erneut Proteste in São Paulo und Rio de Janeiro

US-Generalstabschef für zweite Amtszeit bestätigt

Der US-Senat hat Martin Dempsey für zwei weitere Jahre als Generalstabschef bestätigt. Am Donnerstag gab das Oberhaus auch grünes Licht für eine weitere Amtszeit von Vize-Generalstabschef James Winnefeld. Zuvor hatte der republikanische Senator von Arizona, John McCain, mit einem Veto gegen die Nominierung Dempseys gedroht, falls er keine weiteren Informationen über die Lage in Syrien erhalte. Dempsey ging schließlich in der vergangenen Woche auf die Anfrage McCains ein und machte damit den Weg für die Abstimmung vom Donnerstag frei.

Massenerschießung durch Rebellen in Syrien

UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hat die Rebellen in Syrien beschuldigt, mindestens 30 gefangene Regierungssoldaten erschossen zu haben. Die Angaben beruhten auf Analysen ihrer Experten und Video-Aufzeichnungen, sagte Pillay am Freitag in Genf. Demnach sollen die Aufständischen Regierungssoldaten nach der Einnahme der nordsyrischen Ortschaft Chan al-Asal im Vormonat praktisch exekutiert haben. Pillay bezeichnete den Vorfall als „zutiefst schockierend“ und verlangte eine Untersuchung. Die Aufständischen hatten ein Video ins Internet gestellt.

US-Senat bestätigt neue UN-Botschafterin

Der US-Senat hat Samantha Power als neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen (UN) bestätigt. 87 Senatoren stimmten für die außenpolitische Beraterin von Präsident Barack Obama, zehn Senatoren votierten gegen sie. Power gilt als engagierte Fürsprecherin der Menschenrechte. Power hatte erst unlängst mit scharfer Kritik am UN-Sicherheitsrat für Schlagzeilen gesorgt. Sie hatte die Syrien-Blockade durch Russland und China gebrandmarkt. Power tritt die Nachfolge von Susan Rice an, die nationale Sicherheitsberaterin im Weißen Haus ist.

Erneut Proteste in São Paulo und Rio de Janeiro

Hunderte Demonstranten sind in den beiden größten Städten Brasiliens, São Paulo und Rio de Janeiro, erneut auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen die jeweiligen Regionalregierungen und forderten auch die Freilassung festgenommener Demonstranten. In Rios Nobelviertel Leblon schützten Polizeieinheiten das Haus, in dem Gouverneur Sérgio Cabral wohnt. Die Demonstranten forderten auch Aufklärung über einen Favela-Bewohner, der nach seiner Festnahme Mitte Juli spurlos verschwand. In São Paulo kam es zu Tumulten. Die Polizei nahm mehrere Menschen fest.