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In Kürze I

Griechenland: Schäuble schließt weiteren Schuldenschnitt aus ++ Stuttgart: Regenbogenfahne auf Schloss sorgt für Ärger ++ Umfrage: Deutsche wollen keine Wahlwerber an der Tür

Schäuble schließt weiteren Schuldenschnitt aus

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schließt einen erneuten Schuldenschnitt für das krisengeschüttelte Griechenland aus. „Fest steht: Einen zweiten Schuldenschnitt für Athen wird es nicht geben“, sagte Schäuble der „Bild am Sonntag“. Anfang 2012 hatten private Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen gegen Griechenland verzichtet. Mit weiteren Hilfsleistungen könne Athen aber rechnen, sagte Schäuble dem Blatt. „Griechenland wird sicherlich auch über 2014 hinaus geholfen werden, soweit dann noch erforderlich, wenn das Land die Auflagen erfüllt.“

Regenbogenfahne auf Schloss sorgt für Ärger

Die Regenbogenflagge weht erstmals auf dem Neuen Schloss in Stuttgart – doch dieses Solidaritätszeichen mit den Schwulen und Lesben geht CDU-Vize Winfried Mack zu weit. Zur Parade des Christopher Street Days am Sonnabend hatte die Landesregierung die Fahne dort hissen lassen. Mack bezeichnete das als „unwürdig und dumm“. „Auf das Neue Schloss in Stuttgart gehört nur die Fahne von Baden-Württemberg mit dem großen Landeswappen“, sagte er. „Wer diesen Ort heute einer Interessengruppe überlässt, kann ihn morgen auch einer Firma oder einer politischen Gruppierung überlassen.“

Deutsche wollen keine Wahlwerber an der Tür

Zwei Drittel der Deutschen wollen einer Umfrage zufolge Wahlwerbern der Parteien nicht die Türe öffnen. Am größten sei die Ablehnung unter Anhängern von CDU und CSU mit 69Prozent, berichtete der „Focus“. Von den befragten Anhängern der SPD wollten 63 Prozent Parteivertretern die Türe nicht öffnen. Auch bei den Wählern der Grünen und der FDP gebe es mehrheitlich Ablehnung. Lediglich unter den Anhängern der Linkspartei gebe es mit 54 Prozent eine Mehrheit. Für die Umfrage interviewte TNS Emnid 1004 Wahlberechtigte am 24. und 25. Juli.