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Friede Springer zum Zeitungsverkauf: „Das Alte ist vergangen“

Nach dem Verkauf von Berliner Morgenpost, „Hamburger Abendblatt“ und TV- und Frauenzeitschriften durch die Axel Springer AG hat sich die Hauptaktionärin Friede Springer öffentlich dazu geäußert.

„Auch wenn ich die Entwicklung des Marktes sehe und die logischen Konsequenzen, die sich daraus für uns als Zeitungshaus ergeben, fallen mir solche Entscheidungen ungemein schwer“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Angesichts des negativen Branchentrends sei die Trennung von den Titeln aber unumgänglich gewesen. „Ich bin seit 28 Jahren im Aufsichtsrat aktiv. Ich verfolge die Entwicklung auf dem Zeitungsmarkt seit Jahren und sehe täglich Zahlen“, sagte Springer. „Das Alte ist vergangen“, fügte sie mit Blick auf die Geschichte des Verlagshauses hinzu. Zugleich versicherte Springer, dauerhaft an „Bild“ und „Welt“ festzuhalten. Käufer der Zeitschriften und Zeitungen ist die Funke-Gruppe („Westdeutsche Allgemeine Zeitung“).