Suizid

Swisscom-Chef: Polizei geht von Selbstmord aus

Swisscom-Chef Carsten Schloter (49) ist tot.

Wie das Schweizer Telekommunikationsunternehmen mitteilte, wurde der deutsche Manager tot an seinem Wohnort im Raum des schweizerischen Freiburg aufgefunden. Nach Angaben der Swisscom geht die Polizei von einem Selbstmord aus. Aus Rücksicht auf die Familie würden aber keine weiteren Angaben gemacht. „Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und die Mitarbeiter sind zutiefst betroffen und sprechen der Familie und den Angehörigen ihr Beileid aus“, sagte Hansueli Loosli, Präsident des Verwaltungsrates. Der gebürtige Bayer Schloter galt als innovativ. So führte er unter anderem ein, dass sich alle Mitarbeiter duzen. Ein eigenes Büro hatte der Chef nicht – was er in Interviews damit begründete, dass er ohnehin viel Zeit in Sitzungen verbringe. Ein weiterer Grund: Dank der modernen Telekommunikation könne er von überall aus arbeiten. In einem Interview sagte er unlängst, dass er immer größere Schwierigkeiten habe, zur Ruhe zu kommen. Schloter hinterlässt drei Kinder, seine Ehe ist in die Brüche gegangen.