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In Kürze II

Äthiopien: Böhm-Stiftung behält ihr Spendensiegel ++ Portugal: Präsident akzeptiert neues Kabinett ++ Russland: Präsident Putin reist zu Atomgesprächen in den Iran ++ Griechenland: Essensausgabe von Rechtsextremen gestoppt

Böhm-Stiftung behält ihr Spendensiegel

„Menschen für Menschen“ ist bleibt bestehen. Die Vorwürfe, die ein Großspender gegenüber der von Karlheinz Böhm gegründeten Äthiopienhilfe erhoben hat, sind entkräftet. Die Organisation darf auch in Zukunft das vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen vergebene Spendensiegel führen. „Karlheinz hat es nicht verdient, dass sein Lebenswerk zerstört wird“, sagte Almaz Böhm in Berlin.

Präsident akzeptiert neues Kabinett

Der portugiesische Präsident Aníbal Cavaco Silva hat das neue Kabinett von Regierungschef Pedro Passos Coelho gebilligt. Im neuen Kabinett soll Außenminister Paulo Portas eine wichtigere Rolle einnehmen und zum Stellvertreter von Passos Coelho ernannt werden. Portas und Finanzminister Vítor Gaspar hatten im Streit über den harschen Sparkurs ihren Rücktritt angedroht.

Präsident Putin reist zu Atomgesprächen in den Iran

Der russische Präsident Wladimir Putin schaltet sich persönlich in die Atomgespräche mit dem Iran ein. Putin werde den neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani unmittelbar nach dessen Amtsantritt im August besuchen und Gespräche über das Atomprogramm führen, berichteten die russische Zeitung „Kommersant“ und die iranische Nachrichtenagentur Mehr.

Essensausgabe von Rechtsextremen gestoppt

Die griechischen Behörden haben eine umstrittene Nahrungsmittelverteilung der rechtsextremen Partei Chryssi Avgi (Goldene Morgenröte) „nur an Griechen“ unterbunden. Das Ministerium für öffentliche Ordnung verbot die Veranstaltung am Mittwoch. Die Polizei verhängte am Attiki-Platz, an dem die Essensausgabe geplant war, ein weiträumiges Versammlungsverbot.