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Kundus und Kommunen

Anschlag Im nordafghanischen Kundus ist auf Soldaten der Bundeswehr erneut ein Anschlag verübt worden. Niemand sei verwundet oder getötet worden, teilte die Bundeswehr mit. Ein Konvoi sei am Mittwoch etwa sieben Kilometer westlich des Feldlagers in eine Sprengfalle geraten. „Die deutschen Kräfte durchstießen die Anschlagstelle und setzten den Marsch fort.“ Die Bundeswehr will im Herbst aus Kundus abziehen. Die Sicherheitslage in der Region ist weiterhin instabil. Zuletzt hatten Taliban-Kämpfer im Mai einen deutschen Soldaten getötet.

Forderungen Unterdessen fordern mehrere Kommunen von Bund und Ländern wegen der Schließung von Bundeswehrstandorten mehr Geld. Vertreter von 14 Gemeinden verlangten am Mittwoch bei einem Treffen im thüringischen Mühlhausen unter anderem die Schaffung eines Konversionsfonds, mit dem Einbußen abgefedert werden könnten. Zudem sprachen sie sich für die Ausweitung von Förderprogrammen für besonders stark betroffene Kommunen aus.