Finanzierung

US-General: Einsatz in Syrien würde Milliarden kosten

US-Generalstabschef Martin Dempsey hat in einem Brief an den Senat Szenarien für einen Militäreinsatz in Syrien aufgelistet – mitsamt Risiken und der zu erwartenden Milliardenkosten.

Die Optionen im Kampf gegen die Regierung von Präsident Baschar-al-Assad reichten von der Ausbildung der Rebellenarmee über die Errichtung einer Flugverbotszone bis zu gezielten Militärangriffen, berichteten US-Medien am Montag (Ortszeit). Dempsey hatte in der Vorwoche bei einer Anhörung im Kongress mit Äußerungen über einen US-Militäreinsatz in Syrien Spekulationen ausgelöst. In seinem Brief an einflussreiche Senatoren hob er nun die Auswirkungen eines solchen Einsatzes hervor, der letztlich Krieg bedeute.

Dempsey warnte, der Kollaps der Regierung Assad könne auch zur Folge haben, dass anstelle einer vom Westen favorisierten Opposition Extremisten die Kontrolle übernehmen. „Sollten die Institutionen des Regimes in Abwesenheit einer funktionsfähigen Opposition zusammenbrechen, könnten wir unbeabsichtigt Extremisten zu Macht verhelfen oder genau die chemischen Waffen loslassen, die wir zu kontrollieren suchen.“

Die USA unterstützen bisher syrische Aufständische mit Waffenlieferungen. Die Rebellen sind jedoch untereinander zerstritten und in der Defensive.