Meldungen

In Kürze I

Caritas-Studie: Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sinkt ++ Baden-Württemberg: Einsatz sozialer Netzwerke an Schulen eingeschränkt ++ Pädophilie: Missbrauchsbeauftragter fordert Aufklärung ++ NSA-Affäre: Opposition und FDP fordern Aufklärung

Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sinkt

Die Zahl der Schulabgänger in Deutschland, die ohne Schulabschluss entlassen werden, ist gesunken. Das geht aus einer Studie des Caritasverbandes hervor. Demnach haben im Vergleich zu 2009 im Jahr 2011 rund 9000 Schüler mehr einen Hauptschulabschluss erreicht. Deutschlandweit sei die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss von 7,2 Prozent auf 5,8 Prozent gesunken, so die Caritas.

Einsatz sozialer Netzwerke an Schulen eingeschränkt

Das Kultusministerium in Baden-Württemberg schränkt mit Hinweis auf den Datenschutz den Einsatz sozialer Netzwerke an Schulen stark ein. In einer durch Online-Portale bekannt gewordenen Handreichung wird die Rechtslage dargestellt, die den Pädagogen verbietet, soziale Netzwerke für die Kommunikation mit den Schülern sowie untereinander zu nutzen.

Missbrauchsbeauftragter fordert Aufklärung

Der Bundesbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert eine umfassende und systematische Aufarbeitung der Pädophilievorwürfe bei den Grünen. „Alle Akten und Archive müssen hierfür geöffnet und die Ergebnisse lückenlos und transparent der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärte Rörig der Berliner Morgenpost.

Opposition und FDP fordern Aufklärung

Opposition und Koalitionspartner FDP haben Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) aufgefordert, den Bundestag am Donnerstag über die genaue Zusammenarbeit zwischen deutschen Geheimdiensten und der amerikanischen NSA zu informieren. Extra dafür wurde eine Sondersitzung des geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKG) angesetzt.