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In Kürze I

Mieten: Wohnen in der Stadt viel teurer als auf dem Land ++ Sport: Minister engagieren sich gegen Homophobie ++ Arbeit: Kabinett billigt Gerüstbauer-Mindestlohn

Wohnen in der Stadt viel teurer als auf dem Land

Die Mieten in deutschen Großstädten sind nach Angaben der Bundesregierung seit 2008 um mehr als zehn Prozent gestiegen und liegen weit über dem Niveau in ländlichen Regionen. In den kreisfreien Großstädten wurde bis zum ersten Halbjahr 2012 ein Sprung um 10,8 Prozent verzeichnet. Das geht aus dem Stadtentwicklungsbericht 2012 hervor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Mit durchschnittlich 7,37 Euro netto kalt je Quadratmeter lagen Großstadtmieten demnach nun um 42Prozent höher als in dünn besiedelten ländlichen Kreisen.

Minister engagieren sich gegen Homophobie

Mehrere Bundesminister und Funktionäre von Fußballvereinen haben sich zu mehr Engagement gegen homosexuellenfeindliche Tendenzen im Sport verpflichtet. Wie die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mitteilte, unterzeichneten sie eine „Berliner Erklärung“, in der die Anerkennung von Vielfalt auch bei der sexuellen Orientierung sowie mehr Forschung in diesem Bereich gefordert wird. Eine Aufklärungskampagne soll einen Wandel im Denken derer bewirken, die homosexuelle Sportler diskriminieren.

Kabinett billigt Gerüstbauer-Mindestlohn

Auch für die 20.000 Gerüstbauer in Deutschland gilt künftig ein Mindestlohn: Weniger als zehn Euro in der Stunde darf ihnen vom 1. August an nicht bezahlt werden. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch eine entsprechende Verordnung des Bundesarbeitsministeriums. Nach den Worten von Regierungssprecher Steffen Seibert handelt es sich um den 13. Branchenmindestlohn. Neun davon fielen in die Regierungszeit von Angela Merkel (CDU), die seit 2005 Bundeskanzlerin ist.