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In Kürze I

Studie: Ehemaligen Gastarbeitern droht häufig Altersarmut ++ Bekenntnis: Steinbrück hortet wegen EU-Regelung Glühbirnen ++ Autobahnen: Minister kritisiert Baustellen-Management

Ehemaligen Gastarbeitern droht häufig Altersarmut

Ehemalige Gastarbeiter sind laut einer Studie dreimal so häufig von Altersarmut bedroht wie deutsche Senioren. Im Jahr 2011 hätten 41,5 Prozent der Ausländer über 65 Jahren ein monatliches Einkommen von weniger als 848 Euro bezogen, berichtete die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Montag. Unter deutschen Rentnern seien es nur 13,3 Prozent gewesen. Auf staatliche Grundsicherung seien wegen sehr niedriger Renten 12,7 Prozent der ausländischen Senioren angewiesen, von den deutschen Senioren nur 2,1 Prozent. 848 Euro entsprechen 60 Prozent des mittleren Einkommens.

Steinbrück hortet wegen EU-Regelung Glühbirnen

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die aus seiner Sicht unerträgliche „Regelungswut“ der EU angeprangert. Er selbst habe beispielsweise hundert spezielle französische Glühbirnen in seinem Keller gebunkert, „weil ich nicht weiß, ob ich die in fünf Jahren für meine französische Lampe noch bekomme“, sagte er auf einer Wahlkampftour durch Baden-Württemberg. Aus dem gleichen Grund habe sich Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) mit 200 Stangen Reyno-Zigaretten eingedeckt.

Minister kritisiert Baustellen-Management

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat an die Autofahrer appelliert, seinem Ministerium sogenannte Schlafbaustellen zu melden. Fast jeder kenne Situationen, in denen man an einer Baustelle vorbeifahre, „auf der augenscheinlich keiner arbeitet und die Bagger am Straßenrand schlummern“, sagte Ramsauer den „Ruhr Nachrichten“. Zugleich warf er den Bundesländern Versäumnisse beim Baustellenmanagement an Autobahnen vor. Die Vorgaben würden oft nur zögerlich umgesetzt.