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In Kürze I

Zwickauer Zelle: Merkel traf Angehörige von NSU-Opfern ++ SPD: Steinbrück schließt große Koalition nicht formal aus ++ Altersvorsorge: Rentner bekommen mehr Geld ++ Hochschulen: Wanka verteidigt Zahl der Promotionen

Merkel traf Angehörige von NSU-Opfern

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Montag mit Angehörigen der Opfer der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zusammengetroffen. Das bestätigte Regierungssprecher Steffen Seibert, ohne nähere Angaben zu machen. Das Treffen sei nicht presseöffentlich, sagte er. Die Zwickauer Zelle wird für zehn Morde verantwortlich gemacht.

Steinbrück schließt große Koalition nicht formal aus

Die SPD will eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl nicht formal ausschließen – aber alles dafür tun, um diese Option zu vermeiden. „Die Neuauflage einer großen Koalition will niemand in meiner Partei“, sagte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück am Montag. Für ihn persönlich gelte weiter, dass er nicht noch einmal in eine große Koalition eintreten werde.

Rentner bekommen mehr Geld

Von Montag an bekommen die rund vier Millionen Ost-Rentner 3,29 Prozent mehr Geld, für die etwa 16 Millionen West-Ruheständler sind es 0,25 Prozent mehr. Der Unterschied liegt vor allem an der ungleichen Lohnentwicklung in Ost und West. Bei einer Monatsrente von brutto 1200 Euro steigt die Rente damit in den Ost-Ländern um knapp 40 Euro, im Westen um 3 Euro.

Wanka verteidigt Zahl der Promotionen

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat die Zahl der Promotionen in Deutschland verteidigt. Die Ansicht, es gebe zu viele Doktoranden in Deutschland, teile sie nicht, sagte die Ministerin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Wanka sprach sich dagegen aus, die traditionell hohe Zahl von Doktoranden in Deutschland – pro Jahr etwa 25.000 – an das Niveau anderer Länder anzupassen.