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In Kürze III

Deutsche Bank: „Slumlord“-Klage in den USA ist vom Tisch ++ Kartellamt: Auf der Zielgeraden bei Biermarkt-Ermittlungen

„Slumlord“-Klage in den USA ist vom Tisch

Die Deutsche Bank kommt ohne Blessuren aus einem viel beachteten Rechtsstreit in den USA heraus. Die Stadt Los Angeles hatte den Frankfurtern vorgeworfen, sie hätten gepfändete Häuser säumiger Schuldner verwahrlosen lassen und damit zum Niedergang ganzer Wohnviertel beigetragen. Die Bank konnte sich nun mit ihrer Auffassung durchsetzen, sie sei schlicht der falsche Adressat für die Vorwürfe. Stattdessen zahlen die für die Häuser zuständigen Verwalter und Investoren umgerechnet 7,7 Millionen Euro an die Stadt. „Die Deutsche Bank leistet keinen Beitrag zu der Ausgleichszahlung“, erklärte das Institut. Im Rahmen des Vergleichs übernehme die Bank auch „keinerlei Haftung und räumt keinerlei Fehler ihrerseits ein“.

Auf der Zielgeraden bei Biermarkt-Ermittlungen

Das Bundeskartellamt ist bei seinen Ermittlungen zu unerlaubten Preisabsprachen großer Brauunternehmen offenbar einen wichtigen Schritt vorangekommen. Einige der Brauereien kooperierten mit dem Amt bei der Aufklärung, sagte der Chef der Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, dem „Focus“. „Wir sind zuversichtlich, den Fall noch in diesem Jahr abschließen zu können.“ Das Verfahren befinde sich „in einem fortgeschrittenen Stadium“. Die Behörde habe den zwölf beschuldigten Brauereien ein „einvernehmliches Verfahrensende“ angeboten, berichtete das Magazin weiter ohne Angabe von Quellen. Den Brauereien drohten Bußgelder in dreistelliger Millionenhöhe.