OECD

Studie: Gute Bildung sichert Arbeitsplatz und hohes Gehalt

Hohe Bildungsabschlüsse sorgen in Deutschland nach wie vor für ein gutes Gehalt und einen sicheren Arbeitsplatz.

Das geht aus der ländervergleichenden Studie „Bildung auf einen Blick 2013“ der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die am Dienstag in Paris und Berlin veröffentlicht wurde. So ist die Arbeitslosenquote unter Hochschulabsolventen mit 2,7 Prozent deutlich geringer als bei niedrigeren Abschlüssen, das Gehalt ist um 164 Prozent höher.

Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Arbeitslosenquote während der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise nicht gestiegen ist. Schlechter schneidet Deutschland beim Gehaltsvergleich zwischen Männern und Frauen ab. So verdienen Frauen hierzulande nur 74 Prozent des Gehalts der Männer. Der OECD-Durchschnitt liegt bei knapp 80 Prozent. Besonders groß sind die Unterschiede bei hohen Bildungsabschlüssen.

Im Bildungsvergleich gehört Deutschland zu den Ländern mit der höchsten Zahl von Abiturienten. Während der OECD-Durchschnitt bei 75 Prozent liegt, haben hierzulande 86 Prozent der Menschen zwischen 25 und 64 Jahren die Hochschulreife. Allerdings hinkt die Bundesrepublik beim Anteil der Studierenden weiter hinterher. Allerdings sind die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) offenbar bei Frauen gefragt. Ihr Anteil stieg von 42 Prozent im Jahr 2000 auf 59 Prozent 2011.