Meldungen

PolitikNews II

CIA trainiert heimlich Rebellen in Jordanien

Der US-Auslandsgeheimdienst CIA und Eliteeinheiten trainieren einem Zeitungsbericht zufolge seit Monaten heimlich syrische Rebellen. Diese würden in US-Stützpunkten in Jordanien und der Türkei unter anderem an panzerbrechenden Waffen und Luftabwehrraketen ausgebildet, berichtete die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf nicht genannte US-Beamte und Rebellenführer. Unterdessen stationieren die USA 700 Soldaten in Jordanien. Die USA kämen damit einer Bitte der jordanischen Regierung nach, die ein Übergreifen des syrischen Bürgerkriegs befürchte, sagte US-Präsident Barack Obama.

Hamas exekutiert zwei Männer wegen Spionage

Die radikal-islamische Hamas hat im Gazastreifen zwei Männer wegen Spionage hingerichtet. Wie das Hamas-Innenministerium mitteilte, sollen sie Informationen an Israel weitergeleitet haben. Die beiden Männer seien auf dem Rechtsweg verurteilt und am Sonnabendmorgen im Zentralgefängnis von Gaza-Stadt gehängt worden. Seit der Machtübernahme der Hamas 2007 wurden damit 16 Menschen wegen des Vorwurfs der Kollaboration mit Israel hingerichtet. Dutzende weitere sind ohne Gerichtsverfahren von Mitgliedern der Hamas ermordet worden. Die Hamas war 2007 im Gazastreifen eingefallen und hatte nach blutigen Straßenkämpfen mit den rivalisierenden Fatah-Milizen die Macht übernommen.

Medien ignorieren Merkels Beutekunst-Forderung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) findet mit ihrer Forderung nach Rückgabe der von Sowjetsoldaten nach 1945 verschleppten Beutekunst in Russland kein Gehör. Russische Medien berichteten am Sonnabend nach einem Besuch von Merkel in der Eremitage in St. Petersburg nicht über die deutschen Ansprüche auf die dort gezeigten Kunstschätze. Zu Wort kam ausschließlich Kreml-Chef Wladimir Putin, der eine Rückgabe von Kulturgütern kategorisch ablehnte. Russland sieht die Kunstschätze als Entschädigung für Verluste im Zweiten Weltkrieg.