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In Kürze II

FDP: Rösler verwahrt sich gegen fremdenfeindliche Aussagen ++ Iran: Hohe Beteiligung bei Präsidentenwahl ++ Norwegen: Oslo will Wehrpflicht auf Frauen ausdehnen ++ EU-Staaten: Weg für Verhandlung über Freihandel mit USA frei

Rösler verwahrt sich gegen fremdenfeindliche Aussagen

FDP-Chef Philipp Rösler übt indirekt Kritik am neuen Sprecher von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Rolf Kleine. Kleine hatte im Januar nach dem guten Abschneiden der FDP bei der Landtagswahl in Niedersachsen ein Bild des vietnamesischen Generals Võ Nguyên Giáp auf Facebook gepostet und geschrieben: „Die FDP ist wieder da.“ „Leider gibt es aber immer wieder Einzelfälle, in denen Menschen mit rassistischem Unterton attackiert werden“, sagte der FDP-Vorsitzende, der vietnamesische Wurzeln hat, der „Passauer Neuen Presse“.

Hohe Beteiligung bei Präsidentenwahl

Bei der ersten Runde der Präsidentenwahl im Iran hat sich am Freitag eine rege Beteiligung abgezeichnet. Das Innenministerium kündigte wegen des „großen Andrangs“ die Verlängerung des Urnengangs bis in den Abend an. Während Moderate und Reformer bei der Wahl des Nachfolgers von Mahmud Ahmadinedschad auf den gemäßigten Kleriker Hassan Ruhani setzten, ging das konservative Lager gespalten ins Rennen. Die mehr als 50,5 Millionen Stimmberechtigten hatten die Wahl zwischen insgesamt sechs Kandidaten.

Oslo will Wehrpflicht auf Frauen ausdehnen

Als einziges europäisches Land will Norwegen künftig auch Frauen zum Militärdienst einziehen. Alle Fraktionen des Parlaments mit Ausnahme der kleinen Gruppe der Christdemokraten einigten sich am Freitag darauf, eine Vorlage der Mitte-links-Regierung für die „geschlechtsneutrale Wehrpflicht“ zu unterstützen. Nach dem Willen des Verteidigungsministeriums sollen Frauen voraussichtlich ab 2015 zum einjährigen Dienst an der Waffe eingezogen werden.

Weg für Verhandlung über Freihandel mit USA frei

Die EU-Handelsminister haben am Freitag den Weg für Freihandelsverhandlungen mit den USA freigemacht. Wie mehrere Quellen berichteten, einigten sie sich darauf, den audiovisuellen Kulturbereich auf Druck Frankreichs hin aus dem Verhandlungsmandat für die Europäische Kommission auszuklammern. Letztlich sei das Mandat „bestätigt worden“, erklärte der Sprecher von EU-Handelskommissar De Gucht über Twitter.