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Bundeswehr: Soldat begeht Selbstmord in Afghanistan ++ Umfrage: Breite Mehrheit sieht de Maizière kritisch ++ Nordkorea: Pjöngjang sendet Entspannungssignale ++ Birma: Aung San Suu Kyi will Präsidentin werden

Soldat begeht Selbstmord in Afghanistan

In Afghanistan hat sich ein deutscher Soldat offenbar das Leben genommen. „Die bisherigen Ermittlungen weisen auf eine Selbsttötung hin“, teilte die Bundeswehr mit. Der 24-jährige Stabsgefreite wurde demnach im Feldlager Masar-i-Scharif schwer verletzt aufgefunden. Im Lazarett sei dann sein Tod festgestellt worden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls habe der Soldat unter Alkoholeinfluss gestanden.

Breite Mehrheit sieht de Maizière kritisch

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat wegen der Drohnen-Affäre massiv an Ansehen verloren. Im ARD-Deutschlandtrend zeigten sich 83 Prozent der Befragten mit dem Verhalten des CDU-Politikers beim Euro Hawk unzufrieden. Auch bei der Frage nach der Zufriedenheit mit seiner Arbeit verliert de Maizière mit einem Absturz um 16 Punkte deutlich an Boden. Er kommt jetzt noch auf 40 Prozent Zustimmung.

Pjöngjang sendet Entspannungssignale

Nach dem Säbelrasseln der vergangenen Monate hat das kommunistische Nordkorea an Südkorea ein deutliches Entspannungssignal gesendet. Die Führung in Pjöngjang erklärte sich überraschend bereit, mit Seoul über die Normalisierung des Betriebs in dem vor zwei Monaten geschlossenen gemeinsamen Industriepark von Kaesong zu sprechen. Zudem könnten die Wiederaufnahme anderer Wirtschaftsprojekte und humanitäre Fragen erörtert werden.

Aung San Suu Kyi will Präsidentin werden

Die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi will 2015 für das Präsidentenamt kandidieren. „Ich sage das ganz offen“, sagte Suu Kyi am Donnerstag. Allerdings muss vor einer Kandidatur der Friedensnobelpreisträgerin die Verfassung geändert werden, da diese Bürgern die Kandidatur verbietet, deren Partner oder Kinder eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzen. Suu Kyis Söhne mit ihrem verstorbenen Mann Michael Aris sind Briten.