SPD

Steinbrück sichert sich Schröders Kanzlermacher

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat einen der Kanzlermacher des Bundestagswahlkampfes 1998 in sein Schattenkabinett geholt.

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) übernimmt die Zuständigkeit für Energie- und Umweltpolitik, wie Steinbrück berichtete. Der 53-jährige Machnig war verantwortlich für die Wahlkampagne, die Gerhard Schröder ins Kanzleramt brachte. Zudem ist er ein enger Vertrauter von Parteichef Sigmar Gabriel. Für Gesundheit und Pflege berief Steinbrück seinen Fraktionskollegen Karl Lauterbach ins Team. Zudem holte er eine zweite Parteilose: Die Bremer Professorin Yasemin Karakasoglu soll die Bereiche Bildung und Wissenschaft verantworten.

Steinbrück will kommende Woche die letzten drei Mitglieder seines Kompetenzteams vorstellen. Offen ist noch, wer sich des Themas Wirtschaft annimmt. Allen Mitgliedern sicherte Steinbrück zu, sie würden im Fall eines Wahlerfolges gefragt, ob sie auch die Neigung hätten, „ein formales Amt zu übernehmen“. Zum Team gehören auch Klaus Wiesehügel (Arbeit und Soziales), Thomas Oppermann (Innen- und Rechtspolitik), Gesche Jost (Netzpolitik; parteilos), Florian Pronold (Verkehr und Wohnen), Manuela Schwesig (Frauen, Familie, Aufbau Ost, Demografie und Integration Behinderter), Brigitte Zypries (Verbraucherpolitik).