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Abkommen von Schengen

Grenzkontrollen Das Abkommen von Schengen besagt, dass es zwischen den mittlerweile 26 Mitgliedsstaaten keine Grenzkontrollen mehr gibt. Zum Schengenraum gehören unter anderem 22 der 27 Mitglieder der EU. Es gibt bereits Ausnahmen, in denen Kontrollen vorübergehend wieder eingeführt werden können – nämlich dann, wenn ein Land die innere Sicherheit in Gefahr sieht.

Großereignisse Bislang sind Kontrollen von 30 Tagen bei Großereignissen wie der Fußball-Europameisterschaft oder von zehn Tagen nach Notfallsituationen wie nach einem Terroranschlag erlaubt. Voraussetzung bei dem nun beschlossenen Ausnahmefall ist, dass ein Schengen-Staat trotz EU-Hilfe seine Außengrenzen nicht mehr schützen kann. Länder dürfen dann sogar bis zu zwei Jahre lang wieder ihre Grenzen überwachen.