Jubiläum

Pompöse Feier: Afrika erfreut sich seiner steigenden Bedeutung

Die Afrikanische Union (AU) hat am Wochenende mit einer pompösen Feier des 50. Jahrestags ihrer Gründung gedacht – und sich anschließend mit den zahlreichen Konflikten auf dem Kontinent befasst.

Zu den Feierlichkeiten in Addis Abeba erschienen angesichts der wachsenden Bedeutung Afrikas hochrangige Gäste wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Beim AU-Gipfeltreffen ging es vor allem um die Demokratische Republik Kongo und Mali.

Wegen ihres Rohstoffreichtums und ihres wirtschaftlichen Potenzials werden die afrikanischen Länder zunehmend international umworben. Die Bedeutung der Region spiegelte sich in der Gästeliste der AU-Jubiläumsfeier wider, auf der neben Ban auch der französische Staatschef François Hollande, US-Außenminister John Kerry, die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der chinesische Vizeregierungschef Wang Yang standen. Der äthiopische Ministerpräsident Hailemariam Desalegn als Gastgeber dankte China in seiner Eröffnungsrede für seine großen Investitionen in Afrika. Rousseff kündigte einen Schuldenerlass für zwölf afrikanische Länder in Höhe von insgesamt 900 Millionen Dollar (700 Millionen Euro) an.