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Klage: Bettina Wulff will wieder gegen Google vorgehen ++ Umfrage: „Ossis“ und „Wessis“ haben weiter Konjunktur ++ Gesetzesänderung: Ledige Väter haben jetzt mehr Rechte

Bettina Wulff will wieder gegen Google vorgehen

Nach der erfolgreichen Klage eines Unternehmers vor dem Bundesgerichtshof gegen den Internetkonzern Google sieht auch Bettina Wulffs Anwalt gute Chancen für eine Klage seiner Mandantin. „Ich gehe von einem Verhandlungstermin im Herbst aus“, sagte Anwalt Gernot Lehr zu „Handelsblatt Online“. Wulff versucht seit Langem, die Kombination ihres Namens mit Begriffen aus dem Rotlichtmilieu zu unterbinden. „Das Urteil ist sehr ermutigend“, so Lehr. „Es war also richtig zu klagen.“

„Ossis“ und „Wessis“ haben weiter Konjunktur

Die Ostdeutschen bleiben bei der Vollendung der inneren Einheit skeptisch. Nur 29 Prozent gingen davon aus, dass die Begriffe „Ossi“ und „Wessi“ 30 Jahre nach der Wiedervereinigung im Jahr 2020 der Vergangenheit angehören, heißt es in dem jüngsten Meinungsbarometer der „Leipziger Volkszeitung“. 70 Prozent denken, sie werden auch weiterhin kursieren, darunter mehr Jüngere als Ältere. Immerhin 43 Prozent glauben, dass es 2020 mehr Ostdeutsche in Spitzenpositionen geben werde.

Ledige Väter haben jetzt mehr Rechte

Unverheiratete Väter dürfen ab sofort das volle Sorgerecht für ihre Kinder ausüben – notfalls auch gegen den Willen der Mutter. Eine entsprechende Gesetzesänderung trat am Sonntag in Kraft. Danach hat zwar mit der Geburt zunächst die Mutter das alleinige Sorgerecht, der ledige Vater kann aber beim Familiengericht die Mitsorge beantragen. Ein gemeinsames Sorgerecht mit der Mutter soll den Vätern nur dann verwehrt bleiben, wenn dadurch das Wohl des Kindes beeinträchtigt wäre.