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Militär: Kampfdrohne startet erstmals von Flugzeugträger ++ Konjunktur: Frankreichs Wirtschaft rutscht in die Rezession ++ Vorfall: Erneut Missbrauchsverdacht beim US-Militär ++ Urteil: US-Bürger tritt Haft in Nordkorea an

Kampfdrohne startet erstmals von Flugzeugträger

Erstmals hat eine Kampfdrohne erfolgreich von einem Flugzeugträger abgehoben. Das unbemannte Flugzeug vom Typ X-47B sei am Dienstag von dem US-Flugzeugträger „George H.W. Bush“ vor der Küste von Virginia mithilfe eines Katapults gestartet. Nach 65 Minuten und einigen Manövern sei die Tarnkappen-Drohne auf der Marinebasis von Patuxent River (Maryland) gelandet. Demnach handelte es sich bei der Drohne um einen Prototyp mit einer Reichweite von knapp 4000 Kilometern.

Frankreichs Wirtschaft rutscht in die Rezession

Die französische Wirtschaft ist zum zweiten Mal seit 2009 in die Rezession gerutscht. Von Januar bis März sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent. Frankreichs Präsident François Hollande sagte dazu: „Die wirtschaftliche Situation ist ernst, es hat keinen Sinn, das kleinzureden.“ Allerdings sei die Rezession weniger tiefgehend als in den Jahren 2008 bis 2009. Grund für die schlechte Lage der Wirtschaft sei der Rückgang der Nachfrage in Europa.

Erneut Missbrauchsverdacht beim US-Militär

Beim US-Militär gibt es erneut einen massiven Missbrauchsverdacht. Gegen den Koordinator eines Präventionsprogramms gegen sexuelle Gewalt in Fort Hood in Texas wurden Ermittlungen eingeleitet wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch und anderem Fehlverhalten. Der Mann sei von allen seinen Pflichten entbunden worden. Erst wenige Tage zuvor war der Leiter eines ähnlichen Präventionsprogramms bei der Luftwaffe verhaftet worden, weil er im Staat Virginia eine Frau in einem Parkhaus unsittlich berührt haben soll.

US-Bürger tritt Haft in Nordkorea an

Ein in Nordkorea zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilter US-Bürger hat den örtlichen Staatsmedien zufolge seine Gefängnisstrafe angetreten. Kenneth Bae habe „sein Leben in einem Spezialgefängnis“ begonnen. Bae war im November im Nordosten des kommunistischen Landes festgenommen worden. Ende April wurde er wegen „feindlicher Aktivität“ zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt. Er soll unter anderem aufrührerisches Material ins Land geschmuggelt haben.