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Israel: Tausende demonstrieren in Tel Aviv gegen Einsparungen ++ Russland: Mann wohl aus Schwulenhass zu Tode gefoltert ++ Südkorea: Präsidialamt entschuldigt sich für Sex-Eklat in USA ++ Kolumbien: Daniela Schadt tanzt mit Botschafter auf der Straße

Tausende demonstrieren in Tel Aviv gegen Einsparungen

In Israel wird heftig um die Sanierung des defizitären Staatshaushaltes gerungen. Unter Vorsitz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu trat in Jerusalem am Sonntag das sogenannten Sicherheitskabinett zusammen, um über höchst umstrittene Kürzungen im Verteidigungsetat zu beraten. Am Sonnabend demonstrierten in Tel Aviv mehrere tausend Menschen gegen die hohen Lebenshaltungskosten.

Mann wohl aus Schwulenhass zu Tode gefoltert

Offenbar wegen seiner Homosexualität ist in Russland ein junger Mann gequält und zu Tode gefoltert worden. Die übel zugerichtete Leiche des 23-Jährigen wurde im Hof eines Hauses in der Stadt Wolgograd entdeckt, wie eine Sprecherin der regionalen Abteilung des russischen Ermittlungskomitees am Sonntag sagte. Den Ermittlern zufolge hatte der Mann unter anderem schwere Verletzungen an den Genitalien, sein Schädel wurde mit einem Stein zertrümmert.

Präsidialamt entschuldigt sich für Sex-Eklat in USA

Ein Skandal um den früheren Sprecher von Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs schlägt hohe Wellen. Das Präsidialamt in Seoul entschuldigte sich für den Vorfall, der sich am vergangenen Dienstag während eines Besuchs von Park zugetragen hatte. Ihrem ehemaligen Sprecher Yoon Chang-jun wird vorgeworfen, in einer Hotelbar in Washington eine Frau begrapscht zu haben.

Daniela Schadt tanzt mit Botschafter auf der Straße

Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seiner Reise das kolumbianische Meddelín erreicht. Am Vormittag ließ er sich mit einer für die Stadt typischen Seilbahn auf den Berg in das Armenviertel Santo Domingo fahren. An der Seilbahnstation des Viertels wurden er und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt von einer Jugendkapelle empfangen, wo die First Lady dem kolumbianische Botschafter in Berlin einen spontanen Tanz nicht ausschlagen konnte.