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USA: Mutmaßlicher Terrorhelfer gegen Kaution frei ++ Pakistan: 15 Tote bei Anschlag auf Wahlveranstaltung ++ Kaschmir: Indien und China ziehen Truppen ab ++ Ägypten: Regierungschef gerät in Kairo in eine Schießerei

Mutmaßlicher Terrorhelfer gegen Kaution frei

Einer der mutmaßlichen Helfershelfer von Dschochar Zarnajew wird bis zu seinem Prozess gegen die Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Die zuständige Richterin verfügte am Montag die Freilassung von Robel P., dem vorgeworfen wird, die Ermittler bei den Untersuchungen zum Bombenanschlag von Boston belogen zu haben. Staatsanwaltschaft und Verteidigung brachten am Montag gemeinsam einen Antrag auf Freilassung des Studenten gegen eine Kaution von 100 000 Dollar ein.

15 Tote bei Anschlag auf Wahlveranstaltung

Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Pakistan sind bei einem Anschlag auf eine Parteiveranstaltung 25 Menschen getötet worden. Bei dem Angriff am Montag auf eine Versammlung der religiösen Partei Jamiat Ulema-e-Islam seien zudem 65 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden mit. Ärzte äußerten die Sorge, dass einige Verletzte sterben könnten. Der Angriff ereignete sich im Nordwesten des Landes. Seit April haben die Taliban bei Anschlägen auf drei große Parteien mehr als 90 Menschen getötet.

Indien und China ziehen Truppen ab

Nach jahrzehntelangen Grenzkonflikten ziehen China und Indien ihre Truppen aus einer von beiden Seiten beanspruchten Region im Himalaja ab. Darauf einigten sich die Nuklearmächte bei einem Treffen ihrer Grenzkommandeure,. China und Indien hatten 1962 um die gemeinsame Grenze in Kaschmir einen Krieg geführt, den Indien verlor. Der genaue Grenzverlauf wurde danach nie festgelegt. Es wurden nur zwei Verträge zur Erhaltung des Friedens in den von beiden Seiten beanspruchten Gebieten unterzeichnet.

Regierungschef gerät in Kairo in eine Schießerei

Ägyptens Regierungschef Hischam Kandil hat hautnah erlebt, wie schlecht es um die Sicherheit im Land bestellt ist. Als er vom Präsidentenpalast nach Hause fuhr, traf er auf ein Auto mit Männern, die mit Schrotflinten um sich schossen. Nach Angaben der Sicherheitskräfte handelte es sich nicht um einen Attentatsversuch. Vielmehr wollten sich die Männer den Weg frei schießen, um sich einer Schlägerei in einem anderen Viertel anzuschließen. Die fünf Männer wurden von Sicherheitsleuten Kandils verfolgt und gestellt.