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Somalia: Mindestens elf Tote bei Selbstmordattentat ++ Malaysia: Historische Wahl: Machtwechsel möglich ++ Irak: Bündnis von Regierungschef al-Maliki gewinnt Wahl ++ Pakistan: Mindestens 20 Tote bei Anschlägen

Mindestens elf Tote bei Selbstmordattentat

Ein Selbstmordattentäter in Somalia hat mindestens elf Menschen getötet. Der Attentäter habe in der Hauptstadt Mogadischu versucht, mit seinem mit Sprengstoff beladenen Wagen den Militärkonvoi einer Delegation aus Katar zu rammen, erklärte ein Polizeisprecher. Vier Zivilisten und ein Soldat kamen noch am Anschlagsort ums Leben, zwei weitere Personen seien später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die Mitglieder der Delegation aus Katar blieben unversehrt.

Historische Wahl: Machtwechsel möglich

Mit einer Rekordbeteiligung hat Malaysia am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Rund 80 Prozent der mehr als 13 Millionen Wahlberechtigten in dem südostasiatischen Vielvölkerstaat gaben ihre Stimme laut Wahlkommission ab. Die letzten Umfragen gingen von einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus: Nach mehr als fünf Jahrzehnten an der Macht könnte die Nationale Front von Premierminister Najib Razak von der Opposition unter Anwar Ibrahim abgelöst werden.

Bündnis von Regierungschef al-Maliki gewinnt Wahl

Aus der ersten Wahl nach dem Abzug der US-Truppen Ende 2011 im Irak ist das Bündnis von Regierungschef Nuri al-Maliki als Sieger hervorgegangen. Nach Angaben der Wahlkommission vom Sonntag gewann das Bündnis des schiitischen Ministerpräsidenten in zehn von zwölf Provinzen die meisten Sitze. Die Koalition der Schiitenpartei Hoher Islamischer Rat von Ammar al-Hakim kam demnach auf den zweiten Platz. Es folgte die Koalition der Liberalen, die dem Schiitenprediger Muktada al-Sadr nahesteht.

Mindestens 20 Tote bei Anschlägen

Bei einem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Pakistan und Zusammenstößen zwischen Aufständischen und Soldaten sind am Sonntag mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das Militär berichtete von einem „erfolgreichen Einsatz“ gegen Rebellenstützpunkte im Nordwesten des Landes. Dabei seien 16 Rebellen und zwei Soldaten ums Leben gekommen. Bei einem Anschlag auf einen Militärkonvoi an der Grenze zu Afghanistan starben zwei Sicherheitsbeamte.