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Wachwechsel im Palast

Der Neue Enrico Letta, 46, übernahm am Sonntag offiziell die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Mario Monti (rechts), er gilt als überzeugter Europäer und Mitte-links-Politiker. Über die Maßen bekannt ist der Italiener noch nicht. Nun soll er als Regierungschef sein hoch verschuldetes Land aus der Krise führen. Dass ihm der greise Staatspräsident Giorgio Napolitano da keine leichte Aufgabe aufgebürdet hat, ist Letta, wie er sagte, bewusst.

Programm Letta verspricht den Italienern, endlich etwas gegen Arbeitsplatzabbau, Unternehmensschließungen, wachsende Armut und die schwindenden Chancen für die Jugend des Landes zu unternehmen. Er beschreibt sich selbst als „postideologisch“. In moralischen Fragen vertritt der Katholik eher konservative Ansichten.