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Außenminister: Westerwelle spricht von „Richtungswahl“ im Herbst ++ Studie: Viele Ex-Nazis im Justizministerium ++ FDP-Politiker: Chatzimarkakis will in Athen antreten

Westerwelle spricht von „Richtungswahl“ im Herbst

Bei der Bundestagswahl im Herbst wird nach Ansicht von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) auch über die künftige Finanzstabilität der Europäischen Union entschieden. Der Urnengang am 22. September sei eine „Richtungswahl“ sagte Westerwelle. „Einige in Europa hoffen auf einen Regierungswechsel in Berlin, weil sie nicht mehr konsolidieren, sondern wieder auf den Weg von noch mehr Staatsausgaben und damit noch mehr Schulden zurückkehren möchten“, warnte er.

Viele Ex-Nazis im Justizministerium

Im Justizministerium haben einer neuen Studie zufolge mehr Ex-Nazis gearbeitet als angenommen. Das berichtet der „Spiegel“. Demnach waren 1950 satte 47 Prozent aller leitenden Beamten ehemalige Nationalsozialisten. Auch 1959 waren es immer noch 45 Prozent. Die frühere Annahme, dass ihre Zahl mit den Jahren immer kleiner wurde, sei also falsch.

Chatzimarkakis will in Athen antreten

Aus Enttäuschung über den deutschen Kurs bei der Euro-Rettung will der Europa-Abgeordnete Jorgo Chatzimarkakis bei der Europawahl 2014 nicht mehr für die FDP kandidieren. Er erwäge stattdessen, mit einer eigenen politischen Bewegung in Griechenland anzutreten, sagte der FDP-Politiker, dem „Focus“. In Athen sei der 47-Jährige auch als künftiger Spitzenkandidat der Partei der Demokratischen Linken im Gespräch. „Es ist zu früh, sich an jemanden zu ketten“, sagte Chatzimarkakis.