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Umfrage: Kaum einer glaubt an Bundestagseinzug der AfD ++ CDU: Bouffier hält Jung für einen geeigneten Bundesminister ++ Bundesregierung: Weitere Waffenlieferungen für Katar bewilligt

Kaum einer glaubt an Bundestagseinzug der AfD

Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger räumt der neu gegründeten Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) Umfragen zufolge keine Chancen auf einen Bundestagseinzug ein. Laut dem Deutschlandtrend des ARD-„Morgenmagazins“ glauben 75 Prozent nicht, dass die Partei die Fünfprozenthürde überspringen würde. Dem ebenfalls am Freitag vorgestellten ZDF-„Politbarometer“ zufolge waren 70 Prozent dieser Meinung. Wäre bereits am Sonntag Bundestagswahl, könnte die AfD beiden Umfragen zufolge mit drei Prozent der Stimmen rechnen.

Bouffier hält Jung für einen geeigneten Bundesminister

Hessens CDU-Chef und Ministerpräsident Volker Bouffier empfiehlt den früheren Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) weiterhin für höhere Aufgaben. Jung sei ein „hervorragender Mann“, sagte Bouffier der „Bild“-Zeitung. Der aus Hessen kommende Jung, zuletzt Arbeitsminister in der schwarz-gelben Bundesregierung, war 2009 unter dem Druck der Kundus-Affäre zurückgetreten. Zuvor war bereits über Medien aus dem CDU-Landesvorstand kolportiert worden, Kristina Schröder wolle nicht erneut als Familienministerin antreten.

Weitere Waffenlieferungen für Katar bewilligt

Die Bundesregierung hat mehr Waffenlieferungen ins Golfemirat Katar genehmigt als bisher bekannt. Wie aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, gab es grünes Licht nicht nur für ein bekanntes Geschäft über 62Leopard-Kampfpanzer und 24Panzerhaubitzen. Seit 2012 wurden zudem Genehmigungen für sieben weitere gepanzerte Fahrzeuge, ein Geschützteil, Geschosse und Munition erteilt. Der Außenexperte der Linke-Fraktion, Jan van Aken, kritisierte die „Hemmungslosigkeit“ der Rüstungsexporte.