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Frauen im Chefsessel

Status In die Chefetagen der großen deutschen Konzerne ziehen immer mehr Frauen ein: 26 der 30 Unternehmen des Deutschen Aktienindex (Dax) haben den Anteil ihrer weiblichen Führungskräfte im vergangenen Jahr gesteigert – das geht aus dem neuen „Statusbericht“ der börsennotierten Unternehmen hervor, über den die „Welt am Sonntag“ berichtete.

Veränderung Die meisten weiblichen Chefs gab es bei Henkel mit 30,4 Prozent, bei der Allianz (26,7) und bei Adidas (26,0). Die niedrigsten Werte meldeten HeidelbergCement (7,0), Continental (7,3) und ThyssenKrupp (8,1) und VW (9,3). Nur bei der Deutschen Börse AG sank der Anteil von 13 auf zwölf Prozent. Bei Bayer, HeidelbergCement und Lufthansa gab es keine Bewegung.

Wirbel Die Unternehmen wollen den Statusbericht diesmal ohne Ministerin Kristina Schröder (CDU) vorstellen. Die Personalchefin des Energieversorgers E.on, Regine Stachelhaus, sagte dazu, der Bericht sei eine Initiative der Wirtschaft und nicht der Regierung.

Ein Sprecher des Familienministeriums entgegnete, Schröder habe diese alleinige Präsentation selbst vorgeschlagen.