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Studie: Betreuungssituation von Kleinkindern verbessert ++ EU: Deutlich weniger illegale Grenzübertritte ++ Nordkorea: Pjöngjang stellt für Gespräche Bedingungen

Betreuungssituation von Kleinkindern verbessert

Die Betreuungssituation von Kleinkindern in Deutschland hat sich nach einer Studie deutlich verbessert, bleibt aber im europäischen Vergleich mittelmäßig. Laut der Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung wurde 2010 jedes vierte Kind unter drei Jahren in einer Kita oder Vorschule betreut. Ein Jahr zuvor war es nur jedes fünfte Kind. Die Quote sei damit in einem Jahr genauso stark gestiegen wie zwischen 2005 und 2010 insgesamt.

Deutlich weniger illegale Grenzübertritte

2012 haben deutlich weniger Menschen versucht, illegal in die EU einzureisen als 2011. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex verzeichnete 73.000 unerlaubte Grenzübertritte, halb so viele wie zuvor. Erstmals seit Beginn der systematischen Zählung im Jahr 2008 sei damit die Zahl unter 100.000 gefallen, teilte die Agentur mit. Der starke Rückgang sei teilweise dadurch bedingt, dass es wegen des „arabischen Frühlings“ 2011 deutlich mehr Grenzübertritte gegeben habe, sagte Frontex-Direktor Ilkka Laitinen.

Pjöngjang stellt für Gespräche Bedingungen

Nach Wochen des Säbelrasselns stellt Nordkorea eine Rückkehr an den Verhandlungstisch in Aussicht – aber nur unter bestimmten Bedingungen. Zunächst müssten die Sanktionen der Vereinten Nationen zurückgenommen sowie die südkoreanisch-amerikanischen Manöver in der Region beendet werden, hieß es in einer Erklärung der Nationalen Verteidigungskommission, des führenden Regierungsgremiums. Die Forderungen seien unlogisch, sagte der südkoreanische Sprecher des Außenministeriums, Cho Tai Young.