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China: Erste Gratulantin: Merkel telefoniert mit neuem Premier ++ Nordkorea: Pjöngjang wirft Seoul und Washington Cyberangriffe vor ++ Israel: Letzte Streitigkeiten ausgeräumt – Koalition steht

Erste Gratulantin: Merkel telefoniert mit neuem Premier

Die ersten ausländischen Glückwünsche kamen per Telefon aus Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte dem neuen chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am Freitag persönlich zur Ernennung durch den Volkskongress in Peking. Sie lud den neuen Premier zu einem baldigen Deutschlandbesuch ein, wie der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter mitteilte. Nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens sagte Merkel zudem, Chinas Entwicklung sei „äußerst wichtig für Deutschland und die Welt“. Als Freund und Partner lege Deutschland großen Wert auf seine Beziehungen zu China.

Pjöngjang wirft Seoul und Washington Cyberangriffe vor

Nordkorea hat den USA und Südkorea Cyberangriffe auf seinen Internetseiten vorgeworfen. Es handle sich um „anhaltende und intensive tägliche Cyberangriffe“, berichtete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag. Derlei Angriffe seitens der USA und deren „Marionetten“ in Südkorea seien „feige und verachtenswert“. Nordkorea werde dem nicht tatenlos zusehen, der Norden stellte zudem eine Verbindung zwischen den Angriffen und der derzeit laufenden gemeinsamen Militärübung der USA und Südkoreas her.

Letzte Streitigkeiten ausgeräumt – Koalition steht

Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Israel-Besuch von US-Präsident Barack Obama gibt es eine neue Regierung in Jerusalem. Die Koalitionspartner unterzeichneten am Freitag den Koalitionsvertrag. Wochenlang hatten die künftigen Partner um die großen Themen und das Kleingedruckte gerungen. Zuletzt gab es noch einen kuriosen Streit über die Frage, ob sich Netanjahus wichtigste Partner, Jair Lapid von der Zukunftspartei und Naftali Bennett von der Siedlerpartei, zusätzlich zu ihren Ministerposten auch „Vizeregierungschef“ nennen dürfen. Lapid und Bennet verzichteten, und der neuen Koalition stand nichts mehr im Wege.