Angriff

Präsidentschaftswahl in Kenia von tödlicher Gewalt überschattet

Der Auftakt der Parlaments- und Präsidentschaftswahl in Kenia ist von mehreren Überfällen überschattet worden, bei denen am Montag mindestens 13 Menschen getötet wurden.

Die beiden führenden Präsidentschaftskandidaten verurteilten die Gewalt. Ministerpräsident Raila Odingo sprach von einem „schändlichen Akt der Aggression“. Sein Stellvertreter Uhuru Kenyatta sagte, diese Ereignisse seien entmutigend. Er hoffe aber, dass die Sicherheitslage unter Kontrolle bleibe. Rund 200 Sezessionisten in der Küstenstadt Mombasa griffen noch vor dem Morgengrauen eine Gruppe von Polizisten mit Gewehren, Macheten und Pfeil und Bogen an. Fünf Beamte und ein Angreifer wurden nach Angaben der Behörden getötet. Die Sezessionisten, organisiert im Mombasa Republican Council (MRC), schlugen auch in der nahe gelegenen Ortschaft Kilifi zu. Dabei kamen nach Angaben eines Polizeisprechers sieben Menschen ums Leben, unter ihnen auch ein an der Organisation der Wahl beteiligter Beamter.