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Libyen macht Fortschritte

Gewinner Die Freiheitsstudie nennt auch Gewinner. Als positives Beispiel für eine konfliktreiche Region wird Libyen angeführt. Seit es sich erfolgreich von der Herrschaft Muammar al-Gaddafis befreit hat, weise die Entwicklung im Bereich der Freiheitsrechte nach vorn. Nachdem das Land jahrzehntelang unter den „schlimmsten Tyrannen“ rangierte, wie die Autoren von Freedom House schreiben, setzte es 2012 zu einer liberalen Aufholjagd an. Von „nicht frei“ ist Libyen mittlerweile in der Bewertung zu einem „teilweise freien“ Staat aufgestiegen.

1941 wurde Freedom House als Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Washington gegründet. Der Totalitarismus des Nationalsozialismus sollte angeprangert werden. Später engagierte sich die Organisation für die Verteidigung mehrerer Dissidenten in der Sowjetunion. Seit 1973 wird der Index „Freedom in the world“ erstellt. Die Organisation wird zum überwiegenden Teil von der US-Regierung finanziert – aber auch von Stiftungen wie der Soros Foundation.