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Weniger Rechtsextremismus

Bundeswehr Die Zahl der rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Vorfälle in der Bundeswehr ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Darauf hat das Bundesverteidigungsministerium am Montag hingewiesen. So seien 2009 insgesamt 122 Fälle mit rechtsextremistischem Hintergrund ermittelt worden. Im Jahre 2010 waren es 82 und 2011 insgesamt 63 Fälle. Im vergangenen Jahr wurde jedoch ein leichter Anstieg auf 67Fälle registriert, erklärte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor von insgesamt 2087 rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Vorkommnissen in der Bundeswehr seit 1998 berichtet. Das Ministerium entgegnete mit Blick auf die Zahlen der vergangenen vier Jahre, diese Darstellung verzerre „die aktuelle Situation“ erheblich.

Wehrpflicht Nach Einschätzung des Militärischen Abschirmdienstes (Geheimdienst der Bundeswehr) hat der Wegfall der Wehrpflicht vor zwei Jahren zu einem Rückgang rechtsextremistischer Fälle in der Bundeswehr geführt.