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Italien: Berlusconi lockt Wähler mit Steuerrückzahlung ++ Pakistan: Bloggerin Malala erfolgreich operiert ++ US-Armee: Erfolgreichster Scharfschütze erschossen

Berlusconi lockt Wähler mit Steuerrückzahlung

Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat den Italienern für den Fall einer Rückkehr in die Regierungsverantwortung die Rückerstattung der im vergangenen Jahr eingeführten Immobiliensteuer versprochen. Die vom Kabinett seines Nachfolgers Mario Monti beschlossene Einführung einer Steuer auf Wohneigentum sei eine „falsche Entscheidung“ gewesen, sagte Berlusconi. Er hatte eine solche Steuer 2008 abgeschafft. Die aus Technokraten gebildete Regierung von Monti hatte sie im Bemühen um eine Sanierung der Staatsfinanzen dann wieder eingeführt. Sollten die Abgaben zurückgezahlt werden, würde der Staat vier Milliarden Euro verlieren.

Bloggerin Malala erfolgreich operiert

Die 15-Jährige Malala aus Pakistan ist in Birmingham erfolgreich operiert worden. Die zwei Eingriffe am Sonnabend hätten insgesamt rund fünf Stunden gedauert, teilte das Queen-Elizabeth-Hospital am Sonntag in Birmingham mit. Malala hatte sich in Pakistan in einem Internetblog für die Rechte von Mädchen eingesetzt. Sie war daraufhin im vergangenen Oktober von Taliban-Kämpfern überfallen worden, die ihr in den Kopf schossen. Die pakistanischen Behörden sorgten dafür, dass das Mädchen in Großbritannien behandelt werden kann. Die Ärzte mussten Malala unter anderem die Schädeldecke öffnen. Mit einem Implantat wurde der Schädel nun wieder verschlossen.

Erfolgreichster Scharfschütze erschossen

Der berühmteste Scharfschütze der jüngeren US-Militärgeschichte ist erschossen worden. Chris Kyle, pensioniertes Mitglied der Navy-Seals-Eliteeinheit der US-Marine und Autor des Buches „American Sniper“ sei während einer öffentlichen Veranstaltung auf einem Schießstand in Texas von einem 25-Jährigen Ex-Soldaten niedergestreckt worden, berichteten US-Medien. Ein weiterer Mann sei bei dem Vorfall ebenfalls ums Leben gekommen. Die Hintergründe der Tat seien ungeklärt. Der hochdekorierte 38-Jährige, der viermal im Irak eingesetzt worden sei, habe nach offizieller Zählung 150 Feinde erschossen, mehr als jeder andere Scharfschütze der Streitkräfte.