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Sexismus-Debatte: Vorhaltungen gegen Reporterin Himmelreich ++ Terrorismus: Salafisten drohen mit Anschlag auf den Reichstag ++ Sicherheitskonferenz: Biden lobt transatlantische Beziehungen

Vorhaltungen gegen Reporterin Himmelreich

In der vom Magazin „Stern“ ausgelösten Sexismus-Debatte wird der Autorin Laura Himmelreich vorgehalten, in mindestens einem Text ebenfalls sexistische Formulierungen benutzt zu haben. Darüber berichtete am Sonnabend die „Bild“- Zeitung. In einem im Herbst erschienenen Porträt der Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) hatte Himmelreich geschrieben: „Bodenständig ist sie geblieben, und dirndltauglich ist sie eh.“ Dazu zeigte der „Stern“ ein Foto von Aigner im Dirndl. Himmelreichs umstrittenes Porträt des FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle hatte den Sexismus-Streit ausgelöst. Darin warf die Reporterin Brüderle plumpe Anmache vor. „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“, soll Brüderle zu Himmelreich gesagt haben.

Salafisten drohen mit Anschlag auf den Reichstag

Ein radikaler Islamist droht in einem neuen Internet-Video mit Terroranschlägen auf den Reichstag und fordert den Tod von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sicherheitskreise bestätigten, dass ein derartiges Video von den Sicherheitsbehörden geprüft wird. An der bereits vorher abstrakt hohen Gefährdungslage habe sich aber nichts geändert – es gebe keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne, hieß es. Das am Sonnabend ins Internet gestellte Video zeige einen deutschen Islamisten, der sich Abu Azzam nenne. Höchstwahrscheinlich handele es sich um einen radikalen Salafisten, der sich im vergangenen Jahr nach Ägypten abgesetzt und dort dem österreichischen Prediger Mohammed Mahmoud alias Abu Usama al-Gharib angeschlossen habe.

Biden lobt transatlantische Beziehungen

Die USA starten mit einem demonstrativen Bekenntnis zur transatlantischen Freundschaft in die neue Amtszeit von Präsident Barack Obama. „Europa ist der Grundpfeiler unseres Engagements in der Welt, und es treibt die globale Zusammenarbeit an“, sagte Vizepräsident Joe Biden auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Er sprach sich für die rasche Schaffung einer transatlantischen Freihandelszone aus. Auch den Russen reichte Biden die Hand, zu denen die Beziehungen in den vergangenen Jahren eher holprig waren. Es gebe genügend Bereiche, in denen beide Länder zum Wohl der restlichen Welt zusammenarbeiten könnten.